Es ist mal wieder soweit, hier sind wieder Neuigkeiten von Damina, Zena und mir. Da sich die Termine und Ereignisse in letzter Zeit etwas überschlagen haben, sind viele Sachen zu kurz gekommen. Dies betrifft sowohl Damina und Zena wie auch mein Homepage, dies soll sich jetzt
wieder ändern, bzw. es hat sich schon geändert. Meine beiden Damen stehen bei mir wieder voll im Mittelpunkt und das wird auch in Zukunft so
bleiben!
Nachdem wir es nicht geschafft haben nach Passin zur Ausstellung zu kommen hatten wir uns nun in Norderstedt angemeldet, die Anmeldung
war noch die leichteste Übung an der ganzen Sache. Da Damina und Zena mit der Fellpflege in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen waren, stand
uns eine Menge Arbeit bevor, (ich hoffe ich muß so etwas NIE wieder schreiben, mein Gewissen hat mich doch ganz schön geplagt) vierzehn Tage
vor Norderstedt habe ich begonnen mich intensiv mit der Fellpflege der beiden Damen zu beschäftigen. Zena ist nun mal ein Fellmonster, das habe
ich jedenfalls gedacht, dem ist aber gar nicht so! Nachdem ich die beiden eine Woche jeden Tag eine Stunde auf dem Trimmtisch hatte und diverse
Fellberge aus beiden heraus gekämmt hatte, sah die Sache schon ganz anders aus, Zena ist kein Fellmonster, sie war einfach nur vernachlässigt,
bei Damina war es nicht ganz so schlimm, ihr Fell ist anders wie das von Zena und etwas leichter zu pflegen. Wie ich nun dachte das alles wieder
ok sei, bat ich Helmut sich doch mal die beiden Hunde anzusehen, da kam nichts gutes auf mich zu! Ich mußte mich noch einmal ganz intensiv um
beide kümmern und dann haben Ute und Helmut sich der Sache auch noch einmal angenommen und dann waren sie endlich wieder in einem guten
Zustand, was auch so bleiben wird!
Nun konnte es los gehen, von der Arbeit hatte ich mir schon vor Monaten für das Wochenende frei genommen, meine erste Ausstellung alleine
mit zwei Hunden! Helmut hatte schon ein paar mal gefragt ob ich mit Zena Ringtraining gemacht hätte, hatte ich natürlich nicht, wollte ich auch nicht!
Meine Antwort war, Zena kann das, dazu später mehr. Nun mußten Sachen gepackt werden, wer mit seinem Neufundländer zu Ausstellungen
fährt weiß wovon ich rede, ich hatte mir eine Liste gemacht und diese von oben nach unten abgearbeitet, wie sich später zeigte, es fehlte nichts.
Damit ich die beiden Damen nicht drei Tage an der Leine halten mußte hatte ich mir kurzer Hand noch einen transportablen Freilauf gebaut, welcher
sich als sehr hilfreich erwies, auch das Ding wurde eingepackt.
Am Freitag um 10:00 Uhr trafen Ute, Helmut und ich in Norderstedt ein, da Helmut die Leitung der Ausstellung hatte wollten wir die ersten auf dem
Platz sein um schon mal einige Sachen vorzubereiten bevor die anderen kamen. Als erstes habe wir geklärt wo der Ring und wo die Wohnwagen hin kommen, ich habe dann meinen Wohnwagen eingeparkt und den mitgebrachten Freilauf aufgestellt damit die Hunde aus dem Auto konnten, nach einer
ausgiebigen Tobrunde über den Platz nahmen sie das Angebot dankbar an. Helmut kümmerte sich dann weiter um den Platz und Ute und ich stellten
das Vorzelt vom Wohnwagen auf, da es für mich das erste mal war, war ich dankbar für die Unterstützung. Dann noch den Freilauf und einen Tisch
sowie ein paar Stühle ins Vorzelt, im Wohnwagen noch einige Sachen hergerichtet und schon war alles fertig.
Nach und nach kamen immer mehr Aussteller auf den Platz, alle richteten sich ein und halfen dann die Ausstellung selbst vorzubereiten. Da die
Wettervorhersage für das Wochenende nicht sehr gut war, hatten Ute und Helmut diverse Zelte und Pavillons mitgebracht, diese wurden nun von
vielem Händen aufgestellt und eingerichtet, gegen 17:00 Uhr war dann alles fertig und wir konnten zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über
gehen. Der Wirt des Vereinsheims hatte den Grill an gemacht, es gab lecker Fleisch und Wurst vom Grill sowie div. Salate und Brot und natürlich
Getränke und auch die Richter waren mitlerweile eingetroffen, es wurden ein gemütlicher Abend.
Am Samstag war es dann soweit, ich sollte Zena das erste mal ausstellen, hin und wieder kamen dann doch Zweifel auf, würde Zena im Ring das
machen was ich von ihr wollte, diese Zweifel stellten sich im nachhinein als unbegründet heraus. Zena verhielt sich im Ring so wie ich es von ihr erwartet hatte, am Samstag haben wir ein "G" und am Sonntag ein "SG4" erreicht, ich war super zufrieden! Etwas anders sah die Sache bei Damina aus,
sie hat zwar Ringerfahrung, am Samstag haben wir auch ein "V4" erreicht, war auch super gut, aber am Sonntag ging bei ihr leider nichts! Um das
zu erklären muß ich etwas ausholen, ich bin mit Damina irgend wann einmal morgens nach der Nachtschicht spazieren gegangen, dabei trafen wir
auf einen Jäger der unmittelbar hinter dem Knick (Wall am Straßenrand) eine Schuss abgab, dabei hat Damina sich der Art erschrocken das sie nur
noch nach Hause wollte, ich konnte sie damals auch nicht beruhigen. Seit dem Ereignis ist Damina bei jedem Knall aber auch bei Gewitter völlig aus
dem Häuschen, sie verkriecht sich dann bis in die letzte Ecke und ist in keinster Weise zu beruhigen!
Als wir nun am Sonntag in den Ring sollten wurde auf dem Flugplatz, der ummittelbar an das Ausstellungsgelände in Norderstedt grenzt, Schüsse
über die Lautsprecheranlage simuliert, wie man mir sagte um Vögel von der Landebahn zu vertreiben. Diese Schüsse hat Damina gehört und von da
ging bei ihr nichts mehr, sie zog der Art an der Ausstellungsleine das ich sie los lassen mußte. Damina rannte zum Wohnwagen, ich hatte zum Glück
die Tür auf gelassen, und verschwand in die letzte Ecke unterm Bett. Ich habe dann Zena zu Ihr gelassen, sie konnte Damina auch soweit beruhigen
das sie wieder hervor kam aber an Ausstellen war nicht mehr zu denken. Nach ca. einer Stunde mit Zena zusammen war wieder alles in Ordnung
Es war aber trotz des Zwischenfalls wieder eine ganz tolle Ausstellung, tolles Zusammenspiel der Aussteller, wieder ein ganz toller Service im
Vereinsheim und eine großartige Leistung des Veranstaltungs-Teams, DANKE !!!
So, das war`s mal wieder, bis demnächst,
Damina, Zena und Jürgen
Immer wieder stelle ich fest, das Damina und Zena vom Karakter her zwei völlig verschiedene Hunde sind, ob bei der Fütterung, beim spazieren gehen und auch sonst. Für Damina kann alles immer nicht schnell genug gehen, Zena dagegen setzt sich hin und wartet erst mal ab was denn nun passieren soll. Wenn ich bei der Vorbereitung des Fressens bin, dreht Damina schon völlig durch, Zena sitz dabei auf Ihrem Hintern und wartet ab. Bin ich dann mit den Schüsseln auf dem Weg von der Küche nach draußen, tanzt Damina um mich rum während Zena einfach nur hinterher trottet. Ich glaube sie sagt sich, ich bekomm das Fressen ja sowieso, wobei sie ja auch recht hat. Genau das gleiche passiert wenn wir spazieren gehen, die ersten Zehn Minuten ist Zena eigentlich nur MIT, Damina ist schon lange weg um die Gegend zu erkunden während Zena noch ganz ruhig neben mir her läuft, wenn sie sich dann "eingelaufen" hat, steht sie Damina in nichts mehr nach, die beiden sind dann wieder ein Herz und eine Seele. Echt ganz toll!!!
Wenn ich die Beiden nach meiner Arbeit abhole, sie sind in der Zeit in Ihrem Freilauf, habe ich meistens ein Brötchen oder ähnliches für Damina und Zena mit. Damina frist das Brötchen dann sofort auf während Zena mit dem Ding in der Schnauze hin und her läuft um eine Stelle zu finden wo sie es verbuddeln kann, hat sie dann eine gute Stelle gefunden (Damina muß ich so lange zurückhalten bis Zena fertig ist), buddelt sie mit den Vorderpfoten ein Loch und legt das Brötchen ganz vorsichtig da hinein. Das Loch wird dann mit der Nase wieder verschlossen und dabei guckt sie die ganze Zeit das auch ja keiner kommt. Irgendwann sind die verbuddelten Reserven dann auch wieder weg, leider weiß ich nicht wer sie sich holt, ob nun Zena oder Damina?
Das war es erstenmal von uns, ich möchte an dieser Stelle noch einmal auf die Ausstellung in Norderstedt und auf unser Sommerfest hinweisen und natürlich auch auf unseren Stammtisch. Hier sind die Termine, die Ausstellung (11. und 12. Juli / Norderstedt) und das Sommerfest (29.August / Meyn)
Bis dann Damina, Zena & Jürgen
Hier mal wieder ein paar Zeilen über uns und unseren Hunden. In den letzten zwei Monaten ist viel passiert, unser Leben hat sich komplett geändert, Andrea und ich haben im Januar beschloßen uns zu trennen und wir mußten eine gute Lösung finden wie wir das mit Damina und Zena in Zukunft machen. Da wir für die beiden nur das beste wollten, haben wir lange hin und her überlegt, Damina sollte bei Andrea bleiben und ich würde Zena nehmen, eigentlich ein guter Plan aber sollten wir Damina und Zena wirklich trennen? Bis Ende Februar haben wir noch alle zusammen in Oeversee gewohnt und spekuliert wie es in der Zukunft werden sollte, mitlerweile wollten wir die beiden NICHT mehr trennen. In Oeversee konnten wir auch nicht bleiben da wir das Haus verkaufen müßen also mußte ein neuer Plan her wobei die beiden Damen es gut haben sollten. Dieser Plan ist jetzt realisiert, ich (Jürgen) habe für Damina, Zena und mich ein neues Zuhause gefunden wo wir uns so richtig wohl fühlen. Damina und Zena haben sich super eingelebt und sind (glaube ich) ganz begeistert von Ihrem neuen Zuhause, wir haben ca. 20ha Wald und Wiese direkt vor der Tür. Meine beiden Damen sind kaum noch rein zu bekommen, wenn die Tür auf ist sind die Hunde draußen und erkunden die Umgebung, hier gibt es so viele tolle Sachen, irgendwo ist dann mal eine Katze oder ein Hase und die müßen ja auch merken das sie neue Nachbarn bekommen!
Zu Oster will ich mit den Beiden zur Ausstellung nach Passin, ich möchte Zena dort ausstellen, mal sehen wie das macht, es ist Ihre erste Ausstellung aber einmal ist immer das erste mal.
Bis dahin Damina, Zena und Jürgen
Nun lebt Zena schon seit fast 2 Monaten bei uns und es ist, als wenn wir nie ohne sie gewesen wären. Damina und sie verstehen sich einfach klasse und zwischen den beiden gibt es nur hin und wieder mal kleine Rangeleien, aber keine ernsthaften Auseinandersetzungen. Das sieht bei uns anders aus. Zena ist ja gerade im Teenageralter und macht natürlich den einen oder anderen Versuch das Haus ein wenig umzuräumen. So kamen wir eines Tages nach dem Einkaufen nach Hause und sie hatte den Küchentisch ,bis auf eine Blumenschale, komplett abgeräumt. Das Gesteck, welches bis dahin friedlich, still und romantisch ( Kerze) auf dem Tisch gestanden hatte, lag nun, in millionste Teilchen auf dem Fußboden. Doch was macht der Neufibesitzer? Er ärgert sich überhaupt nicht, er staunt nur über die Fähigkeit eines Neufis, zwar das Gesteck und andere Dinge vom Tisch geräumt zu haben, aber dabei die Schale unbeschadet auf dem Tisch stehen zu lassen. Toll, oder?
Neulich hatten auch wir hier, im hohen Norden, mal Schnee und Eis. Zenas erster Schnee und sie konnte es gar nicht fassen, dass sie die Dinger, die da vom Himmel fielen nicht einfangen konnte. Stundenlang peste sie durch den Garten, immer von Daminas Augen verfolgt, die ja mittlerweile schon abgeklärter ist und weiß, dass sie nicht mehr wie eine besengte Sau hinter den weißen Flocken her rennen muss, die kommen auch so zu ihr. Nach diesem ausgiebigen Spiel legte Zena sich dann hin um sich ein bisschen auszuruhen und schlief auch prompt ein. Nun müsst Ihr wissen, dass wir mittlerweile den halben Garten mit Kieselsteinen planiert haben ( die Muttererde in der Küche hat tierisch genervt) und durch die Körpertemperatur von Zena tauten diese auf und klebten sich in ihrem Fell fest. Dann schien sie sich gedreht zu haben und nahm dabei die Steine im Fell mit. Da wir ja hohe Minustemperaturen hatten froren diese Kiesel in ihrem Pelz ein. Wir kamen von einem Kaffeebesuch bei meiner Mutter zurück und staunten nicht schlecht. Die ganze Küche, wer schon mal etwas von mir gelesen hat, weiß, dass wir eine riesige Hundeklappe in der Tür haben, damit die Hunde zwischen Garten und Küche selbst auswählen können, war voll mit Kieselsteinen. Es es waren nicht nur 10 oder 20. Nein, als wir alle zusammengeharkt hatten kamen wir auf 2 Schaufeln voll. Doch wir fragten uns natürlich woher die kamen und wie die Hunde es geschafft hatten, diese hier herein zu bekommen? Dann kam Zena in die Küche um uns zu begrüßen und nach einigen Minuten hörten wir ein „ Pling“. Und dann wieder „ Pling“. Was war das? Und dann konnten wir das Geräusch orten, es kam von Zena. Sie hatte fest gefrorene Kiesel im Fell und in der Küche tauten diese auf und fielen von ihr ab wie reife Früchte. So was hatten wir auch noch nicht erlebt und wir lachen noch Heute über diese Geschichte. Tagelang haben wir uns gefragt ob wir nun staubsaugen sollten oder lieber mit ner Federharke durchs Haus fegen. Und sogar auf unserer Kücheneckbank fanden wir die Kiesel in rauen Mengen, was mal wieder bewies was wir schon lange vermuteten: wenn wir nicht zu Hause sind sitzt Zena dick und bräsig auf den Möbeln und guckt zum Fenster raus. Kann auch Damina sein, aber ihr trauen wir das eigentlich eher nicht zu. Bei ihr haben wir immer das Gefühl, sie will nur lieb sein. Zena ist hier der Wildfang und die kleine Terrormaus. Aber sie ist natürlich auch ober lieb dabei und wir könnten uns unser Leben gar nicht mehr ohne sie vorstellen. Und auch Damina erweckt den Eindruck als wenn sie es total toll findet, dass sie nicht mehr alleine bei uns ist. Die beiden liegen immer aneinander gekuschelt wenn sie schlafen, als wenn der eine dem anderen Schutz bietet. Zena kann auch gar nicht ohne Damina sein. Das merken wir, wenn beide geduscht werden müssen. Jürgen hat einen Warmwasseranschluss auf dem Hof installiert und dazu muss immer ein Hund mit raus, der andere bleibt im Garten und kann zusehen. Wenn Zena dran ist, legt Damina sich hin und schläft erst einmal eine Runde, aber wehe, Damina ist dran und Zena im Garten allein. Ein Gezeter und Gewinsel. Dann kommt Zena immer ganz aufgeregt zu mir und versucht mich dazu zu bewegen ihr doch das Tor auf zu machen damit sie zu Damina kann. Nützt natürlich nichts, aber wenn Damina dann wieder in den Garten gelassen wird, gibt es erst einmal eine Abreibung von Zena, so nach dem Motto: „ Wie kannst du mich allein lassen? Mach das ja nicht noch mal!“
Mal sehen, was unsere erste Ausstellung mit Zena in Passin bringt. Ich werde wieder berichten. Bis dahin ganz liebe Grüße von uns allen...
Wie die Zeit vergeht. Nun ist unsere kleine „Perle“ auch schon 4 Wochen bei uns. Anfangs war sie noch ein wenig zurückhaltend, doch das hat sich sehr schnell gelegt. In den vergangenen Wochen haben wir bemerkt, dass Zena und Damina vom Charakter her sehr unterschiedlich sind. Zena ist der Draufgänger, überall muss sie an erster Stelle sein. Sei es beim Streicheln, beim Spielen, beim Spaziergang oder bei, was weiß ich nicht noch alles. Und man kann sie echt aufheizen. Wenn man mit schriller Stimme und übertrieben freundlich mit ihr redet oder sie streichelt, dreht sie durch. Das findet sie so toll, dass sie ,wenn man nicht aufpasst, Ruck Zuck, auf unserem Schoß landet. Und sie ist ein kleines „Wasserschwein“. Wir haben immer schon eine sehr große Trinkschüssel für Damina gehabt und meinten, diese können die beiden sich ja in Zukunft sehr gut teilen. Können sie auch. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass Zena den halben Oberkörper mit in den Napf taucht wenn sie säuft. Um danach sofort in die Küche zu kommen und mindestens einen halben Liter auf dem gesamten Boden zu verteilen. Wäre auch weiter nicht schlimm, wenn die beiden nicht beim vielen Toben im Garten die Grasnarbe ruiniert hätten.Wo einst ein grüner Rasen wuchs, vegetiert Heute nur noch schwarze, nasse Muttererde, die selbstverständlich herrlich unter den riesen Pranken unserer beiden Perlen sitzt und sich mit dem halben Liter Wasser auf dem Küchenfußboden wunderbar zu Matsch verarbeiten lässt. Nachdem wir nun einige Male mehr als normal gewischt haben, sind wir soweit, dass wir die „Tobe- Ecke“ der beiden Mädels mit groben Kieselsteinen auffüllen werden. Dann hat die Muttererde auch keine Chance mehr in unserer Küche, sollte man mal Kressesamen ausstreuen, anzuwachsen. Verluste? Hatten wir Opfer in den letzten 4 Wochen zu beklagen? Ich muss direkt mal überlegen: Ein Henkel von unserem Feuerholz- Korb. ( völlig egal ob der einen oder zwei Henkel hat).Einige Quietsch,- und Kuscheltiere. ( Waren sowieso für die Hunde ) Ach ja!! Es fehlen aus unerklärlichen Gründen ca. 500 gr. ausgelassene Schinkenwürfel mit Zwiebeln. Unser Mittagessen. Wir haben dann kurzerhand etwas vom Imbiss gegessen. Aber Jürgen hatte auch selbst Schuld, hat er doch die Schüssel mit diesem wunderbar riechenden Zeug einfach ungeschützt auf der Arbeitsfläche der Küche stehen gelassen. Da konnte Zena auch nicht anders als sich das zu holen, bevor es ein anderer tut. Sonst hat sie nichts weiter angestellt. Mit Damina geht es auch sehr gut. Allerdings ist Zena auch ganz schön verfressen. Wenn es mal eine Kaustange gibt legt Damina sich genüsslich auf die Terrasse vor der Küche und Zena liegt in der Küche zum genießen. Mitten im Schmatzen steht Zena auf, geht zu Damina raus und stellt sich laut bellend vor dieser auf, bis Damina von ihrem Kaustück weggeht. Dann schnappt Zena sich das Ding, bringt es rein auf ihre Decke, legt sich drauf und frisst erst einmal ihr eigenes Teil auf um danach dann Daminas zu verhaften. Beim Fressen geht es genauso. Zena frisst in einem Affentempo um ja noch etwas von Daminas Fressen zu ergattern. Mittlerweile stehen wir beim Fressen daneben um darauf achten zu können, dass Damina auch wirklich ihre Ration bekommt. Helmut meint, daran können wir sehen wer bei den beiden das Sagen hat. Damina ist aber auch ein Schaf! Sie lässt sich echt alles gefallen.
Aufgefallen ist uns aber, dass die beiden immer zusammen in einer Ecke schlafen. Meistens aneinander gekuschelt ( siehe unter Bilder )und beim Spielen geht es auch sehr gesittet zu. Sie knurren und geifern, aber alles echt lieb und mit sehr viel Sorgfalt um dem anderen nicht weh zu tun. Sie passen echt klasse zusammen. Nächste Woche will Jürgen nun eine Tränke für die Hunde bauen in dem ein Schwimmer die Wasserration einteilt, damit Zena sich nicht mehr in dem Wasser suhlen kann. Also, seit wir sie haben war sie, glaube ich, noch keinen Tag an der Wamme trocken. Und das Bürsten geht dann einfach an dieser Stelle fast gar nicht. Außerdem nervt es, wenn man, egal wann man sie anfasst, immer nur nass ist. Das wird noch geändert und dann kann unser Leben so weiterlaufen. Es ist alles gut so!!!
„Zena von der Inselperle“ ( 6 Monate ) ist bei uns eingezogen. Nach einem Telefonat mit Herrn Peters haben wir sie ganz spontan auf Rügen abgeholt. Nach einer spektakulären Heimfahrt ( zu lesen in der neuen Forum- Ausgabe) ist sie jetzt seit 2 Tagen bei uns. Mit Damina geht es klasse, sie hat einen Teil der Erziehung übernommen und hilft uns mit ihrer Haltung Zena gegenüber sehr. Und die Lütte scheint sich bei uns echt wohl zu fühlen, jedenfalls freut sie sich immer ein Loch in den Bauch wenn sie uns sieht oder wir zusammen spielen. Selbst die Fellpflege geht schon sehr gut, sie kennt auch den Blower, was uns sehr erleichtert hat.
Dies war nur ein kleiner Hinweis darauf, dass wir nun 2 „ Perlen“ bei uns haben. Mount Pearl`s Damina und Zena von der Inselperle. Wir freuen uns sehr darüber und Zena scheint vom Wesen her genau wie Damina zu sein.
Demnächst kommt ein ausführlicher Bericht, wenn wir mehr mit ihr erlebt haben.
Das erste „Opfer“ können wir schon beklagen: Der Henkel vom Holzkorb, vor dem Kamin, ist auf unerklärliche Weise verschwunden. Hexerei??
Es ist mir eine „Herzensangelegenheit“ über unsere derzeitige Situation zu schreiben. Bisher waren unsere Eintragungen meistens unbeschwert und fröhlich, doch leider sehen einige Menschen uns zu fröhlich, will mir scheinen.
Ich habe in meiner letzten Eintragung auf unserer HP die Äußerung gemacht, dass einer Zucht mit Damina nun nichts mehr im Wege steht. Das war sicherlich voreilig und unbedarft. Natürlich müssen die Untersuchungen wie Herz, HD und ED noch durchgeführt werden. Und natürlich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Daminas Schwester herzkrank ist. Doch das werden wir zu gegebener Zeit noch mit Dr. Tobias in Hannover besprechen. Aber nun werden wir mit e-mails bombadiert, die uns schon im Vorfeld zu rücksichtslosen und verantwortungslosen Züchtern abstempeln wollen. Wir haben doch noch gar nichts gemacht! In einer mail die wir unlängst erhielten stehen Sätze wie:
„Können und wollen
sie das ihren Welpenkäufern gegenüber
verantworten?
Was ist, wenn man sie finanziell in Regress nimmt, da ihnen das
genetische Risiko bekannt war?
Denn das es ein Risiko gibt, wird ihnen schliesslich bekannt sein, wir
haben alle unseren Mendel gelernt und kennen den Unterschied zwischen
Phänotyp und Genotyp. Gibt es einen Grund, warum sie das anderen
Neufi-Liebhabern antun wollen?
Ich bitte sie dringend mit Damina nicht zu züchten, um dieser Rasse
nicht noch mehr kranke Hunde anzutun. „ ( Kopie aus der e- mail
an uns )
Ich will hier ganz gewiß keinen Streit vom Zaun brechen und weiß auch, das alles getan werden muss um erbliche Erkrankungen zu verhindern. Das will ich auch gerne tun und bei dem kleinsten Zweifel an Daminas Gesundheit werden wir ganz bestimmt von einer Zucht mit ihr absehen. Doch diese Art an uns heranzutreten finde ich sehr boshaft. Dies erscheint mir ein Feldzug gegen jegliche Züchter zu sein, denn unlängst bekam ich eine weitere mail aus der ich hier noch einige Sätze einfüge: „
Das sie sich von mir
nicht abhalten lassen war mir klar. Es ist eben nur die Frage, ob sie den
Schaden den sie anrichten können in seiner Gesamtheit tatsächlich überblicken.
Wie bereits erwähnt genügt es eben nicht, dass die Elterntiere gesund sind,
sondern auch deren genetische Ausstattung spielt eine Rolle. Diese KANN im Fall
von Damina schlecht sein und solange es hierfür keine aussagekräftigen
Gentests gibt, besteht ein hohes Risiko der Vererbung an die Nachkommen.
Ich habe ihr
geschrieben, dass mit einer Zucht kein Geld zu verdienen ist, was, wie ich
glaube, sie mir unterstellen will. Daraufhin kam Folgendes:
Hierzu kann ich Ihnen gern
einige mir bekannte Züchter zitieren:
„ Es wird Zeit, dass die
Hündin endlich aufnimmt, wir brauchen das Geld“ (Neufundländer-Züchter)
„Ich würde gern eine Hündin
aus dem Wurf behalten, kann es mir aber nicht leisten“ (Neufundländer-Züchterin)
„ Ich weiß, dass
die Hündin schon recht alt ist, aber ich brauche das Geld“ ( Leonberger-Züchterin)
Auf meinen
Einspruch, ich würde mir zu gegebener Zeit einen Menschen meines Vertrauens zu
Rate ziehen kam dann folgender Satz:
Bei den Menschen
Ihres Vertrauens würde ich mir mal die Frage stellen, wer von diesen neutral
ist. Wer ist nicht Züchter oder Vereinskollege ?
Sicherlich kann man über
das alles diskutieren und auseinander pflücken bis gar kein Hund mehr zur Zucht
zugelassen werden kann. Doch hier hat sich der Sender der e- mail das schwächste
Glied in einer Kette ausgesucht. Wie sind noch in der Lern- Phase und haben
keine Erfahrung mit Zucht und deren Folgen. Wir lieben die Neufundländer und
wollten einfach zu dem Erhalt der Rasse mit einem guten Wurf beitragen. Und
machen wir uns doch nichts vor: ein Verdienst ist mit der Hundezucht im kleinen
Rahmen doch nun wirklich nicht realisierbar. Und das ist auch nicht unser
Bestreben. Wir haben beide unsere Arbeit mit der wir unseren Lebensunterhalt
verdienen. Die „Verfolgung“ geht ja schon so weit, dass wir angerufen werden
und sich jemand als „Veterinäramtbeamter“ ausgibt und uns Fragen stellt
wie: „Haben sie vor kommerziell zu züchten oder als Hobby?“
Und nun kam eine e-mail
mit der Aufforderung, Daminas Blut einzuschicken um dies auf eventuelle
Herzerkrankungen untersuchen zu lassen.
Wir haben jedenfalls die
Nase voll. Lasst uns endlich in Ruhe und verfolgt uns nicht weiter mit
verbitterten, fanatischen Verteufelungen. Stellt Euch doch einmal einer Reihe Züchtern
und Vereinskollegen gegenüber und sucht mit ihnen das Gespräch. Das wäre
fair!!
Zur Zeit haben wir einen Pensionsgast bei uns. Daminas Schwester Mika ist für die nächsten 14 Tage hier. Wir waren schon sehr aufgeregt als es hieß:“Morgen holen wir Mika ab“. Wir riefen gleich Helmut und Ute an und fragten nach, wie wir die beiden am besten zusammenführen könnten. Immerhin ist unser Zuhause ja das Territorium von Damina. Wir hatten ein wenig Angst, dass Damina dieses verteidigen würde. Zur Not auch mit Zähne-zeigen. Helmut gab uns einige wichtige Tipps und am nächsten Tag holten wir Mika zu uns. Alles kein Problem!! Damina ließ Mika ins Auto, ins Haus, aufs Grundstück, mit ihrem Spielzeug spielen usw. Einfach alles, was Damina tat und liebte, durfte Mika auch selbstverständlich nutzen. So einfach hatten wir uns das nicht vorgestellt. Nun kam noch die Probe aufs Exempel: die Fütterung! Aber auch hier gab es kein Problem. Wir behandeln einfach beide gleich, sehen aber zu, dass Damina immer zuerst dran kommt. So als Rudelführer, haben wir gedacht. Und anscheinend machen wir alles richtig. Vor der ersten Nacht hatten wir auch noch ein wenig Bedenken. Mika ist es nicht gewohnt nachts nach Draußen gehen zu können. Da wir eine Hundeklappe haben und Damina ihre Gänge somit alleine regelt, musste Mika sich nun auch daran gewöhnen. Als erstes bekam sie die Klappe vor den Schädel, weil sie direkt hinter Damina durchgehen wollte. Sie rechnete nicht damit, dass sich das Ding bewegen würde. Naja, wenn wir die Klappe aufhielten ging sie schon durch. Sehr zögerlich, aber sie ging. Dann, in der ersten Nacht hatten wir uns darauf eingestellt, dass wir mehrmals hoch müssten. Maike hatte uns erzählt, dass Mika wegen jeder Kleinigkeit bellen würde und da hier nur ungewohnte Geräusche für sie herrschten, rechneten wir mit einer unruhigen Nacht. Morgens um 5:30 Uhr wachte ich von ganz allein auf. Mika und Damina hatten sich die ganze Nacht nicht gerührt. Herrlich!! Wir hatten nun 2 Hunde und merkten nicht einmal einen Unterschied. Jürgen ging dann ein wenig mit den Hunden durchs Dorf. Und auch das stellte keinerlei Problem dar. Der ganze Tag verlief ruhig und ausgeglichen. Wir wollten die beiden lieber noch nicht über einige Stunden allein zu Hause lassen und so ging ich auch allein zu dem Geburtstag unseres Enkels. Meine Tochter hatte Verständnis dafür und so war ich einige Stunden weg. Jürgen blieb bei den Hunden und alles lief gut. Als ich nach Hause kam, hatten beide schon gefressen. Mika bekam noch ihre Medikamente, die sie wegen ihrer Herzfehler 2x täglich einnehmen muss und schon konnten Jürgen und ich selbst Abendbrot essen. Danach ging es ins Wohnzimmer, wo sich die Hunde auf den Boden und wir auf die Couch flätzten. Gegen 22:00 Uhr gingen wir dann zu Bett. Die Hunde legten sich in die Küche und schon bald kehrte Ruhe ein. Gegen 1:30 Uhr holte mich Mikas Gebell dann aber doch aus dem Bett. Ich ging in die Küche um nachzusehen was los war. Da stand sie draußen auf der Terrasse und traute sich nicht durch die Hundeklappe wieder rein. Die haut ja auch immer auf den Kopf. Jürgen hatte auf der Terrasse und in der Küche ein kleines Licht angelassen, welche ich nun ausmachte, den Hund herein ließ und wieder todmüde ins Bett zurück wankte. Am nächsten Tag haben wir dann immer wieder mit Mika geübt durch die Klappe zu gehen. Das witzige war, dass sie von drinnen nach draußen ging, aber nicht umgekehrt. Nun ist es bald Abend und mittlerweile hat sie sich daran gewöhnt. Ich denke, ich werde diese Nacht wieder durchschlafen können. Schauen wir mal!! Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass es wesentlich einfacher ist 2 Hunde zu haben als einen. Und nun steht einer Zucht mit Damina auch nichts mehr im Wege. Voraussetzung ist natürlich, dass sie alle Untersuchungen besteht. Wenn wir Mika wieder abgeben müssen, wird Damina sicherlich leiden. Uns graut schon jetzt davor. Mika hat ja immerhin noch 2 andere Hunde zu Hause, aber Damina ist dann wieder allein hier. Aber das werden wir auch schon noch hinbekommen. Auf der Seite „Bilder“ könnt Ihr selbst sehen, wie gut die Beiden sich verstehen und ich werde immer mal wieder das Neueste auf den „News“ berichten.
Leute, Leute!!! Ihr macht Euch keinen Begriff, was in den letzten 2 Wochen so alles zu Bruch gegangen ist hier zu Hause. Und glaubt mir, WIR waren das nicht!!! Angefangen hat es damit, dass Damina alles was so auf der Eckbank in der Küche lag, in den Garten schleppte und dort in die kleinsten Atomteilchen zerlegte. War eigentlich gar nicht so schlimm, denn bei den Dingen handelte es sich zu 80 % aus der ausgelesenen Bildzeitung. Gut, nun war auch einmal die Zuchtordnung dabei, doch die können wir uns ja gerne noch einmal ausdrucken. Ein Buch von mir hat auch unter ihrer Zerstörungswut leiden müssen. Aber sie hat uns dadurch zur Ordnung erzogen. Wir glaubten, dass sie sich vielleicht langweilen würde wenn wir sie mal alleine lassen müssten. Doch nun ging es auch mitten in der Nacht los. Ich ging eines Abends so gegen 22 Uhr zu Bett und da ich nicht richtig schlafen konnte, stand ich schon gegen 4 Uhr wieder auf. Ich kochte mir lecker Käffchen, Damina hob nur kurz den Kopf um ein kurzes Schwanzwedeln in meine Richtung zu schleudern, schlief aber seelenruhig weiter. Nachdem ich mir meinen Kaffee eingeschenkt hatte drehte ich mich um und mein Blick streifte ganz kurz die Terrasse zur Küche. Dort haben wir unsere 4 Stühle mitsamt den Polstern stehen, da die Terrasse überdacht ist und so eh nichts nass werden kann. Doch ich sah nur noch 3 Polster. Äh? Wo war denn das Vierte? Terrassentür auf, ein Blick auf den Boden und da sah ich die Bescherung. Das ganze Polster zerfetzt, der Stoff in alle Einzelfasern zerlegt. Damina schlief und so konnte ich ja schlecht mit ihr schimpfen. Ich grummelte also vor mich hin während ich die Reste einsammelte. Den Rest des Polsters, ein Stück von einer Größe von 30 cm x 60 cm legte ich auf einen der Stühle. Dann setzte ich mich wieder in die Küche um meinen Kaffee in Ruhe auszutrinken. Damina ging auf die Terrasse und schnappte sich den letzten, kläglichen Rest des Polsters um auch dieses Stück zu zerfetzen. Nun konnte ich sofort reagieren, nun wusste sie warum ich schimpfte. Man, war ich wütend!! Im gleichen Moment tat sie mir dermaßen leid, dass ich schnell unter die Dusche ging um ihrem flehendem Blick nach einem lieben Wort ausweichen zu können. Ich beruhigte mich und auch Jürgens Wut hielt sich in Grenzen. Ich dachte, dass Damina nun gemerkt hätte, dass sie echt ungezogen war und so was auf keinen Fall wieder machen würde. Was soll ich lange erzählen? In der nächsten Nacht musste das 2. Polster dran glauben. Nun haben wir die letzten 2 weggepackt. Man kann auch ohne Polster ganz gut sitzen.
Auf unserer Terrasse vom Wohnzimmer haben wir auch immer unsere Gartenmöbel stehen. Aus Teakholz. Also hart wir Hulle!! Ein Fuß des Beistelltisches ist angenagt. Wer war das wohl? Mäuse jedenfalls nicht. Ich habe auf der Kante dieser Terrasse 15 Blumenkübel stehen, ach ne, sind ja nur noch 12! Auf unserer Terrasse beim Pool haben wir eine Doppelliege stehen mit angenähten Kissen. Jetzt ist es eine Doppelliege mit abgerissenen und zerfetzten Kissen. Also ohne Kissen. Als Deko haben wir ein Muschelmobile am Pool hängen, ungefähr 1,5 Meter über der Erde. Aus irgendwelchen Gründen dezimieren sich die Muscheln immer mehr, dafür haben wir viele Muschelteile auf dem Rasen liegen. Eine große Bodenvase zierte die Terrasse mit ( ich gebe es zu ) künstlichen Rosen. Gestern habe ich die Rosen in die Vase gesteckt, heute morgen habe ich sämtliche Blütenköpfe im Garten verteilt wiedergefunden. Meine Stiefel, die ich immer trage wenn ich mit Damina in den Wald gehe oder ans Wasser, stehen schon ganz lange immer auf dem Tisch auf der Küchenterrasse. Dann plötzlich waren auch die interessant für Damina, denn es musste einer geklaut werden. Ich glaube, Leder schmeckt ihr auch sehr gut. Pah, dann gehe ich eben nie wieder in den Wald oder ans Wasser. Tja, ich glaube nun habe ich alles aufgezählt. Wohlgemerkt, das ist nicht in den letzten 13 Monaten passiert. Nein, Damina hat das Alles in sage und schreibe 2 Wochen geschafft.
Jürgen hatte zu Anfang einen provisorischen Trimmtisch gebaut, den sie natürlich auch schon angenagt hat. Damit dieser nicht plötzlich unter ihr zusammenbricht, hat er gerade einen neuen Trimmtisch entwickelt. Da wir beide über 180 cm groß sind hat er diesen gleich auf unsere Arbeitshöhe gebaut. Klappbar ist er auch, wir fahren ja doch immer mal wieder auf die eine oder andere Ausstellung. Und er wird auch einen Galgen ( was für ein böses Wort ) anbauen. Dann kann man Damina auch mal alleine der Fellpflege ( und bitte nur für diese Arbeit ) unterziehen. Wenn der Tisch fertig ist stelle ich mal ein Bild auf unsere HP. Bei Interesse meldet Euch einfach bei uns. Jürgen kann die Dinger auch in Serie bauen. Auf die jeweilige Größe usw.
So, das war mal wieder das Neueste. Mal sehen was so noch passiert bis Norderstedt, dann kann ich Euch jedenfalls wieder was Neues erzählen.
Ach ja, Daminas Hotspot ist so gut wie abgeheilt.Letzten Monat waren wir mit Damina in Neumünster zur Ausstellung. Sie geht jetzt vom Alter her als Junghund durch und wir waren ganz gespannt wie sie wohl abschneiden würde. Die Aufregung war groß, die Freude noch größer. Wir wollen eine Wand in unserer Wohnküche mit den Auszeichnungen, die Damina so auf ihren Ausstellungen erhält, verzieren. Also sollte nun wieder mal ein Pokal her. Nun ja, wir sind absolute Neulinge auf Neufundländerausstellungen, ich glaube, dann denkt man noch so. "Holen wir uns mal einen Pokal". Ganz früh fuhren wir also mit Sack und Pack los, guter Dinge waren wir ja. Auf der Autobahn trafen wir dann auch schon Mario und Maike und dann auch noch Helmut. Na ja, was heißt: trafen? Sie überholten uns alle, aber irgendwann kamen wir dann auch noch an. Als erstes musste nun einmal der Pavillon aufgestellt werden, den Helmut als Informationsstand mitgenommen hatte. Dann richteten wir uns häuslich ein. Die einzelnen Kennel wurden im Schatten aufgestellt und wir konnten uns nun endlich mal im mitgebrachten Klappstuhl erholen. Man, es war heiß den Tag. Wir hatten bestimmt um die 30 Grad im Schatten. So langsam waren die Rüden durchgerichtet und nun ging es an die Mädchen. Jetzt war Damina dran. Jürgen ging mit ihr in den Ring zu dem Richter hin. Der ging erst einmal in die Knie um sich Damina genauer anzusehen und zu befühlen. Muskeln und Fett. Ja!! ihr habt richtig gelesen. FETT!!! Der Richter fragte Jürgen:" Wem gehört der Hund?" Jürgen sagte nur: " Mir, wieso?" "Mindestens 5-7 Kilo zu dick." Raunte ihm der Richter zu. " Wer? Der Hund?" fragte Jürgen. "Na, Sie auf jeden Fall nicht". Kam vom Richter als Antwort. Jürgen sollte dann mit Damina einige kleine Runden laufen und der Richter meinte so zu sich selbst: " Schade"! Ich bezog das auf das Übergewicht, an dem ich nicht unschuldig bin. Schließlich füttere ich Damina hauptsächlich. Der Richter diktierte dann sein Urteil in dem anschließend zu lesen war: 1-jährige, schwarze Hündin. Sehr gut im Typ stehend. Kopf und Fang mit sehr guten Proportionen. Dunkles Auge, gut geschnitten. Scherengebiss. Standartgerechte Ohren, sehr schöne Oberlinie. Dem Alter entsprechende Brust in Breite und Tiefe. Sehr schön gerundete Kruppe. Rutenansatz und Länge korrekt. Sehr gute Knochenstärke bei vorzüglicher Winkelung der Vorhand und sehr guter Winkelung der Nachhand. Bewegung flüssig und frei. Wäre die Hündin leichter würde sie deutlich fördernder laufen. Die Hündin ist zu dick. Vorzüglich gepflegt, liebevoll vorgeführt. Rassetypisches Wesen. SG 4
Als Jürgen dann zur Pokalvergabe an die 4. Stelle trat, ging der Richter noch einmal zu ihm um ihm zuzuraunen: " Wenn ihr Hund leichter wäre, hätten sie ganz da vorne gestanden". Und deutete auf den V1 Platz. Das war zuviel für Jürgen. Er ärgerte sich dermaßen, dass er sich nicht einmal das Urteil durchlas, welches nun wirklich gut ist. Ich für meinen Teil war echt zufrieden. Und dass Damina zu dick ist, na ja, daran kann man ja schließlich etwas ändern. Oder? Wenn sie nun zu kleine Ohren gehabt hätte oder so was, das hätten wir nicht beeinflussen können. Aber ihr Gewicht? Lag ja nur an uns selbst.
Dann kamen auch noch mehr Aussteller zu uns und fast jeder klagte sein Leid. Der eine Hund war zu sportlich, der andere nicht schön genug usw. What`s happend? Ich ging dann noch einmal zu dem Richter um mit ihm zu sprechen. Jürgen war der Ansicht, dass, wenn Damina doch so toll sei, sie nicht so schlecht beurteilt werden könnte nur weil sie Übergewicht hat. Ich fragte ihn daher, warum sie so schlecht abgeschnitten hätte und er gab mir eine Antwort mit der ich sehr gut leben kann. Jürgen, nach einigem Nachdenken auch.
"Wenn ich ihnen nun gesagt hätte, ihre Hündin ist zu dick, aber sie bekommen trotzdem ein V. Was hätten sie dann gemacht? Sie sofort auf Diät gesetzt? Nein! Sie wären vom Platz gegangen und hätten gesagt: " Der hat sie doch nicht mehr alle"! und genauso weiter gefüttert wie eh und je. Ich will aber für den Hund das Beste und das sind unter anderem auch gesunde Gelenke. Diese Gesundheit ist hier bei ihrer Hündin gefährdet und damit sie auch ganz bestimmt etwas dagegen tun, sehe ich mich gezwungen, diese Maßnahme zu ergreifen." Er hatte Recht!! Ich sah es ein und konnte nun auch Jürgen davon überzeugen, dass es nicht am Richter gelegen hatte, wie so viele behaupteten. WIR hatten einen Fehler gemacht.
Zu Hause angekommen haben wir nun überlegt wie wir Damina auf Diät setzen sollten. Meiner Meinung nach sind es nicht die Hauptmahlzeiten sondern die Leckerlis zwischendurch. Diese mussten drastisch gekürzt werden. Müsste ich übrigens auch mal bei mir machen. Nun sind 4 Wochen rum und Damina hat bisher 3 Kilo abgenommen. Sie bekommt 2 mal am Tag ca. 125 Gr. Trockenfutter mit Reis, Frischkäse, Joghurt oder ein wenig Essensresten. ( Natürlich keine Sahnesoßen oder fettes Zeug ). Leckerlis nur noch als Belohnung für besondere Leistungen und ansonsten nichts. Sie tut mir fast ein wenig leid, denn nun hat sie permanent Hunger. Weniger kann ich ihr nun wirklich nicht geben und will ich auch nicht. Es scheint ja zu wirken. Wenn jetzt auf der Ausstellung in Norderstedt eine Richterin zu uns sagt, "Der Hund wäre toll wenn er mehr auf den Rippen hätte", glaube ich, dass ich mildernde Umstände bekommen würde. Unser Gewichtsziel ist 52 Kilo. Hoffentlich schaffen wir das noch bis Norderstedt. Wir bleiben dran. Heute hat sie noch 54 Kilo.
Auch wenn jetzt einige "Alte Hasen" den Kopf schütteln und sagen. "Bei dem würde ich meinen Hund ja nie wieder ausstellen", bin ich der Überzeugung, dass Damina genau bei diesem Richter eine große Chance auf ein V hat wenn wir sie ihm das nächste Mal präsentieren. Denn dann ist sie schlanker und das scheint das Einzige gewesen zu sein, dass er bemängelte. Wir wären also schön blöd, wenn wir sie nach ihrer Diät NICHT noch einmal von diesem Richter beurteilen lassen würden. Wir werden Euch zu gegebener Zeit davon berichten. Mal sehen, wann wir wieder auf ihn treffen.
Heute ist der 12. Mai und es ist Daminas erster Geburtstag. Zeit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen:
Vor einem Jahr um diese Zeit war unsere Aufregung riesengroß, hieß es doch vom Züchter: „Die Welpen sind da“! Immerhin hatten wir, von dem Entschluss einen Neufundländer zu bekommen bis zur Geburt „unseres“ Welpen, fast ein Jahr auf diesen Satz gewartet. Nun hieß es abwarten bis wir sie das erste Mal besuchen durften. Die Tage zogen sich ewig in die Länge aber dann war es endlich soweit. Eine winziger Hund lag in meiner Hand und unsere Freude war riesengroß. Ab diesem Zeitpunkt waren wir mindestens jede Woche einmal dort. Mitunter konnten wir sogar mit Hand anlegen, als es dann soweit war sie an feste Nahrung zu gewöhnen oder wenn es nach draußen in den Garten ging. Mit jedem Mal fiel es uns schwerer ohne die kleine Mount Pearl`s Damina abzufahren und wir malten uns aus wie es an dem Tag sein wird wenn wir sie endlich mitnehmen durften. Der Tag kam, sie lief endlich in unserem Garten herum und wir waren einfach nur happy! Nach einem kleinen Spiel und viel Aufregung legte Damina sich dann ein wenig zu unseren Füßen um ein ausgiebiges Nickerchen zu halten.
Nach unserer ersten gemeinsamen Nacht beschloss ich Tagebuch über das Zusammenleben mit ihr zu schreiben, welches Ihr selbstverständlich auf meiner Homepage lesen könnt. Dieses alles hier zusammenzufassen würde den Rahmen sprengen und so beschränke ich mich auf meine heutigen Eindrücke. Unser Leben hat sich total geändert: War ich früher eine Hausfrau der man nachsagte, dass man von ihrem Fußboden essen könnte, hat Damina mich eines besseren belehrt. Man kann auch sehr glücklich leben, wenn man einfach nur vom Tisch isst. Der Fußboden lädt nun wirklich Niemanden mehr zum Essen ein. Zogen sich, bevor Damina bei uns war, die Besucher beim Betreten unseres Hauses früher die Schuhe aus, bitte ich sie Heute diese lieber anzulassen. War ich damals mal irgendwo eingeladen konnte ich schon 2 Stunden, bevor ich los musste, in guten Klamotten herumlaufen. Heute lege ich mir meine Ausgehsachen in dem Teil des Hauses zurecht, in den Damina tagsüber nicht reinkommt. Erst in allerletzter Minute ziehe ich mich um und auch erst dann, wenn ich genau weiß, dass sie nicht mehr an mich herankommt. Sie liebt es nämlich, sich nach dem Trinken ihren nassen Bart auf meinem Bein abzuwischen. Aber das alles, und noch viel mehr, nehme ich unheimlich gern in Kauf. Damina ist wie ein Kind in unserem Haus, auch wenn ich Leute belächele, die sich selbst als Mami und Papi für ihren Hund benennen. Wir machen das zwar kategorisch nicht, aber viel anders benehmen tun wir uns auch nicht. Es ist aber auch kein Wunder denn das Leben mit Damina macht einfach nur Spaß. Wenn ich mit ihr spazieren gehe und sie auf dem Rückweg hinter mir hertrottet wie ein 10 Jahre alter Hund, kann ich nur lachen. Sie ist echt faul, mehr als eine halbe Stunde ist ihr schon zuviel. Na ja, nun kann sie ja auch immerhin den ganzen Tag im Garten sein, dank Hundeklappe. Oder, wenn wir uns zum Essen an den Tisch setzen geht sie grundsätzlich raus. Sie hat auch noch nie etwas vom Tisch bekommen und so weiß sie eben ganz genau, dass es nun langweilig für sie wird, da wir sie beim Essen überhaupt nicht beachten.
Mittlerweile holt sie auch ihren Ball aus dem Garten wenn ich auf dem Sofa liege und sie mit mir spielen will. Sie steht dann mit aufgerichteten Ohren und Schwanz vor mir und hechelt mich an. Wenn ich dann sage: „Wo ist dein Ball? Hol ihn doch!“ rennt sie los in den Garten und holt diesen von irgendwo her um ihn mir auf das Sofa zu legen. Das Schöne ist, ich brauche nicht mal aufzustehen um mit ihr zu spielen, denn sie will nur, dass ich ihn durchs Wohnzimmer schmeiße und sie hinterher rennen kann. Und wenn ihr dann vom Spielen zu warm geworden ist, geht sie eben in ihren kleinen Neufi - Pool um sich abzukühlen. Früher war das mein Gartenteich, doch Damina hatte sich das anders gedacht. Kurzerhand befreite sie den Teich von seinen Pflanzen woraufhin sie dann einfach mehr Platz in diesem für sich hatte. Ich habe dann kapituliert und auch meine Felssteine, die zur Zierde dort drin lagen, herausgenommen. Damit sie nicht stolpert! Heute ziert der Teich ( ein Witz, ihn als solches zu bezeichnen ) eine Teichfolie und Wasser. 2 Frösche leben darin die Damina gerne zu Spielen auffordert, wenn ich das Wasser wechseln muß. Das passiert nun viel häufiger als früher, da das abgestandene Wasser sicher nicht gerade gesund für den Hund ist. Und auch die Pfützen im Wohnzimmer, die Damina hinterlässt wenn sie ein ausgiebiges Bad im Teich genommen hat, trocknen ganz von allein auf dem Fliesenboden.
Aber auch als Beschützer tut sie sich nicht schlecht. Auf unserem letzten Treffen in Padenstedt hat sie dies bewiesen. Ein anderer Neufibesitzer hat mit seinem Hund geschimpft, der nicht auf ihn hörte. Um diesem einen Schreck einzujagen, damit er dem Befehl seines Herrchens gehorchte, stürmte der Mann mit erhobenem Arm und laut schimpfend an mir vorbei, auf seinen Hund zu. Damina, die die ganze Zeit hinter mir lag und zu dösen schien, kam dermaßen schnell um mich herum und stellte sich vor mich, dass ich gar nicht so schnell gucken konnte. Böse bellend stellte sie den Mann und der schreckte schon ein wenig zurück. Ich kann mich also ganz sicher fühlen wenn sie bei mir ist. Ich war richtig stolz auf meine Damina!
Aber auch der Alltag macht richtig Spaß mit ihr. Sie ist so pflegeleicht, ich meine natürlich nicht ihre Fellpflege. Sie ist glücklich wenn ich bei ihr bin, bleibt aber auch ohne Murren mal einige Stunden allein zu Hause. Mit unserer Katzte, Ayla, versteht sie sich ganz gut. Wenn die Beiden mal aufeinander treffen benehmen sie sich hervorragend. Keiner faucht oder bedrängt den Anderen, Damina beschnüffelt Ayla nur sehr gern. Diese weiß aber mittlerweile auch, dass von Damina keine Gefahr ausgeht und bleibt meistens ganz still liegen.
Um noch einmal auf die Fellpflege zurückzukommen: hier mussten wir doch einige kleine Rückschläge hinnehmen, aus denen wir aber sehr gut gelernt haben. Dachten wir doch, dass wir Daminas Bürsten und Kämmen sehr gut hinbekamen, mussten wir eines Tages feststellen, dass sich in ihren Achseln und am Po einige Verfilzungen eingenistet hatten. Es sind aber auch Stellen, an die man so gut wie gar nicht herankommt. Heute legen wir sie einfach im Wohnzimmer auf den Rücken und dann geht das ganz gut. Die Verfilzungen haben wir leider rausschneiden müssen aber nun wissen wir auf welche Regionen wir besonders achten müssen und es wird uns nicht noch einmal passieren. Sie ist nun soweit und springt schon ganz allein auf ihren Trimmtisch. Kein Wunder, in dieser Zeit hat sie ja immerhin auch hundertprozentige Aufmerksamkeit von uns.
Alles in Allem sind wir aber auch sehr stolz wir gut wir Damina erzogen haben. Allein auf Vertrauen und Disziplin basierend haben wir Damina dahin bekommen, dass sie sich in unser Leben hervorragend integriert hat. Immer wieder haben wir uns gefragt ob wir mit dieser oder jener Macke des Hundes auch noch gut leben könnten wenn sie mal 65 Kilo wiegt. Wenn wir das ganz klar mit einem Nein beantwortet haben, haben wir diese Macke gleich unterbunden. Heute ist sie ein Hund den man überall mit hinnehmen kann. Jürgen übt zur Zeit mit ihr ohne Leine an der Straße laufen. Das macht sie sehr gut, allerdings hat er sie noch keinen Reizen ausgesetzt und ich denke mal, dann ist das „Bei Fuß“ gehen nicht mehr drin. Aber auch das wird sie lernen, denn sie geht sehr viel besser ohne Leine. Dann trottet sie nicht nur hinterher, sondern ist viel aufmerksamer.
Nun gut, es gibt sicherlich Hundebesitzer, die sich mit dem, wie wir Damina erzogen haben, nicht zufrieden geben würden. Aber für unser Leben reicht das , was sie kann, aus. Wir 4 haben jedenfalls sehr viel Spaß miteinander und Damina hat uns auf den Trichter gebracht, dass man ja auch sehr gut mit ihr züchten könnte. Ein Neufi reicht doch nicht aus, oder? Wenn alles gut geht werden wir im nächsten Jahr Damina als Mama erleben und freuen uns schon sehr darauf.
Ich werde Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten. Ein Neufundländer ist die beste Entscheidung!Viele fragen sich jetzt sicher: „ Wieso will sie denn ausgerechnet zu diesem Thema etwas schreiben? Die erste Läufigkeit ist Natur, da gibt es doch nichts drüber zu schreiben.“ Das habe ich auch gedacht. Doch wir haben erfahren, dass selbst ein Tierarzt irren kann. Und außerdem habe ich überall nach Informationen über das Verhalten einer Hündin während ihrer Läufigkeit gesucht doch leider nirgends etwas darüber gefunden. Ich glaube, dass es einigen Hundebesitzern so ergeht wie uns und deshalb möchte ich hier einen kleinen Erfahrungsbericht darüber schreiben. Vielleicht beruhigt es ja den einen oder anderen wenn er hier lesen kann, dass einige Verhaltensmuster anscheinend ganz normal sind.
Damina ist jetzt 10
Monate alt und unser Leben mit ihr hat sich wunderbar entwickelt.
Das Wochenende verlief eigentlich ganz normal. Und am Montag brachte ich dann
die gewünschte Urinprobe hin, die auch sofort ( wieder einmal eine andere Ärztin
) untersucht wurde. Diese Ärztin erklärte mir nun, dass sich ein ganz kleines
bisschen Blut im Urin befände, ich sollte Damina ihr Antibiotika, welches uns
verschrieben worden war, zu Ende geben und dann am Freitag mit einer neuen
Urinprobe und dem Hund vorstellig werden.
Am nächsten Tag,
Samstag der 9. März, verlor Damina ihre ersten Tropfen Blut.
Am dritten Tag der Läufigkeit hat Damina morgens nicht fressen wollen und ich machte mir echt Sorgen. Bisher hat sie ihr Futter nie stehen lassen und ich rief bei unserem neuen Tierarzt an um nachzufragen. Dort meinte man, das könnte durchaus mal normal sein, dass der Hund während der Läufigkeit keinen Appetit hätte. Aber wenn ich unsicher sei, sollte ich am Abend vorbeikommen. Gegen Abend kam Daminas Hunger dann durch und sie fraß ihre Portion wie immer. Sie spielte auch wieder mit mir. Den ganzen Tag lag sie nur auf ihrem Platz und hatte geschlafen. Aber als meine Tochter zu Besuch kam freute sie sich wie immer darüber und auch als Jürgen von der Arbeit kam benahm sie sich ganz normal. Wir ließen sie einfach tagsüber in Ruhe und anscheinend wollte sie das auch. Am Nachmittag ging Jürgen dann eine Runde mit ihr durch das Dorf und sie lief sehr gerne mit ihm mit. Also, alles ganz normal.
Heute ist der vierte
Tag und Damina hat ein bisschen gefressen. Nicht alles leer aber doch ein wenig.
Nun schläft sie und ich werde mal eine kleine Runde mit ihr drehen. Das
Antibiotikum gebe ich ihr weiter damit eine eventuelle Blasenentzündung
behandelt wird. Das genaue Ergebnis können wir aber erst bekommen wenn die Läufigkeit
durch ist.
Heute ist der 8. Tag
und Damina zeigt das erste Mal wieder „normales Fressverhalten“!
Wir glauben, dass
Damina`s Körper durch das Antibiotika und die Schmerzspritzen
(gegen ihre „Blasenentzündung“!! )
vollkommen durcheinander geraten ist.
Jetzt ist Damina in
der heißen Phase. Es ist der 17. Tag. Wir sind aber echt froh wenn die Läufigkeit
endlich vorbei ist. Die Blutungen haben wir kaum bemerkt. Jedenfalls haben wir
kaum Flecken im Haus gehabt. Aber vom Gemüt her war sie schon ein bisschen
anders. Sie hat einige male rumgejault ohne Grund. Selbst auf Spaziergängen
schien sie nie so richtig zufrieden zu sein. Zur Zeit dreht sie uns immer nur
ihr Hinterteil zu wenn wir sie streicheln. Aber es sind ja, zum Glück, nur noch
4 Tage, dann können wir wahrscheinlich auch mal wieder in ihre Augen sehen. Hi,
hi, hi!!
Ich bin in Dänemark! An der Nordsee haben meine Leute ein
Ferienhaus gemietet und sind mit mir in den Urlaub gefahren. Sie sagen, sie
wollen mal entspannen. Scheinbar aber nicht von mir denn sie haben mich
mitgenommen. Gott sei Dank! 2
Tage bevor wir losgefahren sind waren Herrchen und Frauchen schon so komisch.
Sonst schleppen sie immer alles in das Haus rein, nun aber schleppen sie alles
raus ins Auto. Holz und Briketts, Essen und Trinken, Klamotten und auch von
meinen Spielsachen haben sie einiges ins Auto gepackt. Doch nun, am Tag der
Abreise, nehmen sie mir sogar noch mein Fressnapf weg. Seid ihr doof? Den
brauche ich doch noch. Aber zum Glück haben sie mich nun auch ins Auto gelassen
und schon geht die Fahrt los. Ayla, unsere Katze, bleibt zu Hause. Ich glaube,
sie muß sich auch entspannen. Aber wie mir scheint, von mir. Denn sonst hätten
wir sie doch mitgenommen, oder?
Oben angekommen sieht
die Welt echt komisch aus. Das erinnert mich ein bisschen an meine Sandkiste zu
Hause. Nur viiiiel größer.
Menschen sind echt
merkwürdig. Nun packen die doch tatsächlich alles, was sie zu Hause mühevoll
eingepackt haben, hier wieder aus. Wollen die etwa hier bleiben? Wohnen wir
jetzt hier? Ich will aber nach Hause. Nun kochen die sich auch noch Kaffee und
setzen sich hin. Die scheinen hier echt bleiben zu wollen. Gibt es ja gar nicht.
Ich zeige denen mal, was ich davon halte. Ich laufe durch das ganze Haus und
hechle mir die Zunge aus dem Leib. Ich jaule und gucke ganz traurig. Aber meine
Leute machen gar keine Anstalten wieder nach Hause zu fahren. Nun bringt
Frauchen mir einen Markknochen und legt meine Decke vor die Terrassentür.
Eigentlich ist es hier gar nicht so schlecht. Sie haben jedenfalls meine
Lieblingsleckereien mitgenommen. Okay, wenn ihr wollt. Dann bleiben wir eben ein
bisschen hier.
Die erste Nacht fand
ich aber nicht so toll. Da legen sich meine Leute ins Bett und schlafen einfach
ein. Gut, sie haben ihre Tür offen gelassen damit ich jederzeit zu ihnen kann.
Aber ich finde es hier echt langweilig. Zu Hause kann ich immer in den Garten
wenn ich will. Sogar in der Nacht. Aber hier bin ich eingesperrt. Und was ist,
wenn ich mal muß? Ich teste mal, was passiert wenn ich jaule. Klasse, Frauchen
wird wach. Nun zieht sie sich ihren Mantel an und legt mir meine Leine um.
Hurra!! Raus geht es. Wir gehen um das Haus rum und ich kann endlich mein Geschäft
erledigen. Wurde aber auch Zeit. Gehen wir jetzt zum Strand? Ja?
Am nächsten Tag sind
wir wieder zum Strand gegangen. Gleich Morgens. Herrchen wollte mit mir den
riesigen Sandhügel runterrennen. Dazu hatte ich ja gar keine Lust. Er hatte
aber anscheinend vergessen, dass ich noch an der Leine hing. Ich bin ein
Neufundländer. Ich renne nicht. Wer nicht hören will, muß fühlen. Mitten in
Herrchens Gerenne stelle ich mich einfach vor seine Füße. Man, können
Menschen fliegen! Das sah echt toll aus. Hinterher sagte Frauchen, dass wir
aussehen wie panierte Schnitzel. Hmm, lecker!!
Am Morgen kann
Frauchen sich fast gar nicht mehr bewegen. Sie sagt, das Bett sei viel zu eng.
Na ja, 60 Zentimeter ist wirklich nicht sehr breit. Ich gehe mit Herrchen
alleine los und sie schont ihren Rücken. Aber am Nachmittag machen wir uns
wieder alle gemeinsam auf den Weg zum Wasser. Nur schade, dass es hier keine
anderen Hunde gibt mit denen ich mal spielen könnte. Es sind ja nicht mal
andere Menschen am Strand. Frauchen sagt, dass ist in der Vorsaison so. Das
finden sie gerade toll.
Heute Nacht ist mir
leider ein kleines Missgeschick passiert. Frauchen schläft jetzt im Wohnzimmer
auf dem Fußboden. Finde ich toll, dann kann ich immer mit ihren Füßen spielen
wenn die sich unter der Decke bewegen. Das machte ich diese Nacht auch aber sie
hat geschimpft. Ich soll sie in Ruhe lassen und so. Doch dann musste ich plötzlich
ganz dringend mal. Ich habe gejault und bin hin und her gelaufen. Aber Frauchen
hat gemeint, ich wäre beleidigt, weil ich nicht mit ihren Füßen spielen
durfte. So ist sie liegen geblieben und nicht mit mir rausgegangen. Was sollte
ich denn tun? Ich musste mal!!
Heute waren wir bei
riesigen Betonklötzen. Frauchen sagt, die heißen Bunker und sind aus dem
letzten Krieg. Mir war das egal, aber ich hatte große Schwierigkeiten Herrchen
und Frauchen zusammen zu halten. Immer war einer von beiden weg. Und ich musste
zusehen, dass mir nicht einer von ihnen verloren ging. Aber ich habe es
geschafft und endlich waren wir wieder zusammen.
Die letzten 2 Tage im
Urlaub verliefen auch ganz ruhig. Wir sind viel spazieren gegangen, aber auch
mein Schlafbedürfnis wurde immer wieder gestillt. Der meiner Leute auch. Sie
sind aber auch herrlich bequem für mich. Wenn wir spazieren gehen, dann gibt es
immer wieder Pausen zwischendurch. Sie setzen sich in die Dünen oder auch mal
auf einen alten Bunker und lassen sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Ich lege
mich dann lieber in den Schatten, aber ich bin immer in ihrer Nähe. Ich will
sie nicht verlieren, denn sie sind das Wichtigste was ich auf dieser Erde habe.
Und ich glaube ihnen geht es mit mir auch so.
Nun sind wir wieder zu Hause und ich bin echt froh, dass ich meine Bedürfnisse
wieder selbst regeln kann. Meine Hundeklappe in der Tür ist toll, denn nun bin
ich nicht mehr auf meine Leute angewiesen wenn ich mal muss. Das Leben ist
herrlich!!
So, Ihr Lieben. Das
war mein erster Urlaub. Mal sehen was ich Euch das nächste Mal zu berichten
habe. Macht`s gut bis dahin...
Eure Damina mit den
Sommer`s
Damina ist jetzt 8
Monate alt und wir hatten uns entschlossen einmal zu einer Ausstellung mit ihr
zu fahren. Was lag also näher als mit Helmut zu beschnacken, dass wir mit ihm
und seiner Kathinka nach Nyborg mitfahren würden. 2 Wochen vor dem
Ausstellungstermin begann so langsam die Aufregung. Natürlich nur auf der
Menschenseite, denn Damina wusste ja schließlich nicht was auf sie zukam. Jürgen
hatte sich entschlossen mit Damina in den Ring zu gehen um sie vorzustellen und
zu präsentieren. Nun haben wir leider keinerlei Erfahrungen mit
Hundeausstellungen und somit eine Menge Fragen an Helmut und Ute. Gut, ich war,
auch ohne einen Hund zu besitzen, immer mal wieder auf Ausstellungen, so rein
aus Neugier. Aber Jürgen hatte gar keine Ahnung.
Als erstes kam
einmal die Fellpflege dran. Helmut zeigte Jürgen wie er Damina richtig kämmen
musste. Ohne Knoten in der Achselhöhle, hinter den Ohren und zwischen den
Hinterbeinen nachzubehalten. Und Ute zeigte mir wie ich Daminas Fell richtig
zurechtschneiden musste. Der Kopf, der Hals und auch die Pfoten wurden stark
beschnitten. Kein Wunder, hatten wir das Fell doch einfach so vor sich
hinwachsen lassen. Natürlich haben wir Damina regelmäßig gekämmt und gebürstet
aber die Feinheiten waren uns nicht so bekannt.
Der Tag der
Ausstellung war da. Morgens um 3.30 Uhr standen wir auf. Damina blieb liegen.
„Was wollen die denn mitten in der Nacht? Interessiert mich nicht, ich bleib
liegen.“
Damina musste in
den Ring. Mit weiteren vier weiblichen Welpen. Jürgen , glaube ich, wusste gar
nicht, wie ihm geschah. Er war als Dritter dran und Damina und er warteten ganz
relaxet bis sie dran waren. Damina setzte sich, wie Jürgen sie erzogen hat,
neben Jürgen und wartete ab was nun passieren sollte. Jürgen wusste nicht,
dass er Damina zu dieser Zeit eigentlich schon präsentieren sollte, bemerkte
das aber ziemlich schnell weil er die anderen Teilnehmer beobachtet hatte. Er
machte einfach das was die anderen machten.
Die erste
Ausstellung hatten die Beiden klasse bewältigt. Dafür, dass sie beide so gar
nicht wussten, was auf sie zukommen würde, haben sie sich super geschlagen.
Helmut schien auch zufrieden zu sein. Jedenfalls äußerte er sich
dementsprechend.
Auf jeden Fall hat dieser Tag einen riesigen Spaß gemacht und nun haben wir Blut geleckt. Nun geht es zur nächsten Ausstellung. Dieses Mal nach Neumünster. Wir freuen uns jetzt schon darauf, wissen aber auch, dass wir auch ohne Platzierung aus dem Ring gehen könnten. Aber das ist egal, wir machen es wegen dem Spaß und wegen einem schönen Tag zwischen den vielen Hunden.
Die letzten 3 Wochen waren oberanstrengend mit Damina. Sie
hatte nur Unfug vor und hat geklaut wie ein Rabe. Laut Tierarzt nahm sie einfach
zu schnell zu und so setzten wir sie ein wenig auf Gemüsekost statt Leckerlis.
Ich habe Wurzeln gekocht und ihr unter das Futter gemengt. Von wegen Füllstoff
und so. Sie bekam immer mal zwischendurch eine Tomate oder einen Apfel statt
getrockneten Pansen oder Schweineohren. Alles ging gut und sie nahm nur noch die
gewünschten 1000 gr pro Woche zu. Doch wir hatten die Rechnung ohne Damina
gemacht. Da ja jetzt die kalte Jahreszeit begonnen hatte stellten wir wieder
unser obligatorisches Vogelhaus auf. Selbstverständlich auch mit Meisenknödeln.
Die waren aber immer schon an einem Tag weggeputzt und ich wunderte mich schon
wie verfressen die kleinen Piepmätze sind. Das hatten sie in den letzten 3
Wintern nie so schnell weggefressen. Komisch! Nun ja. Doch beim Tretminen
beseitigen fand ich 3 leere Netze in denen die Meisenknödel hingen. Damina!Sie
hatte doch tatsächlich die Knödel vom Baum gepflückt und selbstverständlich
genüsslich verspeist. Ok, diese Woche fuhren wir lieber mal nicht zum Wiegen
zum Tierarzt. Ich lerne ja aus meinen Fehlern und hing die neuen Knödel einfach
höher, ließ die restlichen aber dann auf dem Tsch, der auf der Terrasse steht,
liegen. Auch diese wurden geklaut und einverleibt. Nun hatte Damina mittlerweile
6 Knödel gefressen und ihre Diät war hinfällig geworden.
Irgendwie hatte
sie nun ihr Klautalent entdeckt, denn nun ging es an alles was sie erreichen
konnte. Einschließlich des Katzenfutters auf der Arbeitsplatte in der Küche,
Essensreste, kleine Bäumchen aus dem Garten, sämtliche Pflanzen aus meinem
geliebten Gartenteich, Dekorfrösche, Strahlerkabel, die aus der Erde gebuddelt
wurden, Schuhe, die zerlegt wurden, Zeitungen die sie sich vom Tisch stahl
usw.usw.
Jürgen hat immer
Kinderschokolade und sonstiges Naschi an seinem Bett stehen und dieses hat sie
sich, samt Alupapier,(was wir später in den Tretminen fanden ) Wohlschmecken
lassen. Sie musste dann natürlich auch noch mal auf das Bett, was wir am Sand,
am Dreck und der Schokolade, die sie anscheinend unter ihren Füßen kleben
hatte, bemerkten.
Jürgen und ich überlegten
was wir tun sollten. Und dann kam mir die Idee: Alles wegschließen! In einem
Haushalt wo kleine Kinder leben, findet man unter einer Höhe von einem Meter
auch keine Ziersachen oder sonstigen Dinge an denen das Herz der Eltern hängt.
Es ist so
einfach!! Die Ruhe kehrte wieder ein. Damina konnte nun nichts mehr klauen und
ich hab sie wieder richtig lieb! Wir haben unseren Frieden wieder gefunden und
ich muß sagen, die Fehler haben wir selbst gemacht. Wir haben einfach alles
stehen lassen und nicht gedacht, dass Damina anfangen würde zu klauen.
21.
Oktober 2007
Leute,
ich sage Euch: Daminas Flegelzeit ist angebrochen!
Als
Jürgen Heute morgen zu Bett ging, er hatte Nachtschicht, schenkte ich mir noch
ein lecker Tässchen Kaffee ein und machte ein wenig Beautyprogramm für mich.
Mein
Entschluss stand fest: Damina musste aus dem Garten. Sie war einfach zu
aufgedreht und zu ungestüm und zu frech. Ich bekam sie einfach nicht zu mehr
Ernsthaftigkeit überredet und so zog ich mir meine Stiefel, meine Jacke und
Damina ihr Halsband an und ab mit ihr in die Berge. Dort konnte sie sich
meinetwegen austoben. Aber doch nicht in meinem Garten!!
Alles
in Allem könnte ich mich schlapp lachen über Damina. Aber ärgerlich ist es
auch. Obwohl Helmut und Ute uns bei ihrem ersten Besuch, bevor Damina überhaupt
geboren war, schon gewarnt hatten. Sie meinten, wir sollten den Teich lieber
einzäunen. Ja, ja, einzäunen. Der Hund geht doch nicht einfach in den Teich.
Warum sollte sie auch?
Gestern
hatte sie übrigens meine Handtasche von der Eckbank in der Küche geklaut und
den gesamten Inhalt im Garten verstreut.
Flegelzeit!!!!
Jürgen ist gerade reingekommen und hat mir erzählt, dass er über den Teich jetzt Maschendraht gespannt hat. Damina weiß nicht genau, was sie davon halten soll. Sie sitzt da und sieht ein wenig belämmert aus. Hi, Hi, Hi !!!!!
Heute
ist der 13.10.2007
Seit
3 Wochen leben nun unsere Tochter und unser Enkel vorrübergehend bei uns bis
ihre eigene Wohnung bezugsfertig ist. Heute ziehen sie dort ein.
Neulich
war Damina ein bisschen krank. Ich war mal wieder mit ihr in den Bergen und
bemerkte, dass sie sich immer wieder zum pieschen hinsetzte. Das ist sehr ungewöhnlich
für sie, denn außerhalb unseres Grundstückes macht sie fast nie. Nachdem sie
auf diesem Spaziergang, ca. 1,5 Std., sich sechs mal hingesetzt hatte, war mir
klar: Das ist eine Blasenentzündung! Also ab zum Doc!!
Aber
wir haben es Alle gut überstanden. Ich habe mir immer mal wieder ein Spiel für
Damina ausgedacht: ein leerer, zugeklebter Eierkarton mit einigen Leckerlis gefüllt
für den Garten. Eine leere Saftflasche die herrlich über die Fliesen rollt und
unheimlich schönen Krach macht.
News
vom 23.09.2007
Am Mittwoch, den 19.09. fuhr ich gegen Mittag zu den Fröruper Bergen um dort meine obligatorische Runde mit Damina zu drehen. Jürgen sollte etwas später los zur Spätschicht, so dass er noch ein kleines Weilchen zu Hause bleiben konnte und wartete, dass er los musste.Am Parkplatz angekommen stieg ich aus und ging zur Heckklappe um Damina rauszuheben. Um ihre Gelenke zu schonen tragen wir sie immer noch ins Auto und auch wieder heraus. 25 Kilo! Es war schönes Wetter und ich war frohen Mutes, Damina freute sich schon sehr auf die Berge, kann sie dort doch immer so herrlich ohne Leine laufen. Ich also Klappe auf, Damina ranlocken, unter dem Po und unter der Brust angefasst, den Hund rausgetragen und auf die Erde gesetzt. Da!!! Ein stechender Schmerz im Rücken!!!! Ich bekam kaum Luft und wusste nicht wie ich mich nun bewegen sollte. Auf die Erde fallen lassen oder versuchen in die Heckklappe zu kommen? Unter größten Schmerzen stemmte ich mich zum Sitzen in die Ladeluke, aufrichten war gar nicht drin. Dann schnell das Handy in die Hand und Jürgen anrufen. „ Hallo Schatz, kannst Du mal auf den Parkplatz in die Fröruper Berge kommen? Ich kann mich gerade nicht mehr bewegen.“ Damina jaulte, wollte sie doch endlich laufen. Ich hatte bei dem ganzen Dilemma die Leine keine Sekunde aus der Hand gelassen, Damina verfing sich mit den Beinen in der Leine aber ich konnte nicht an sie herankommen um sie zu entwirren. Sie setzte sich dann einfach hin und wartete ab, was nun passieren würde. Keine 5 Minuten später kam Jürgen angebraust. Ich hing oder lag mehr als dass ich saß und so konnte ich mir ein Lachen nicht ganz verkneifen. Was für ein Bild musste ich da abgeben. Jürgen wollte sofort einen Krankenwagen holen, doch ich hatte nur Angst, dass ich ins Krankenhaus musste. Das wollte ich unter keinen Umständen. Unter wahnsinnigen Schmerzen tapste ich Schritt für Schritt um das Auto herum, immer an der Dachreling abstützend, bis ich auf dem Beifahrersitz angekommen war.Jürgen bugsierte Damina wieder ins Auto und ich dachte nur: „Sünde! Damina hatte sich so auf den Spaziergang gefreut und nun fahren wir wieder nach Hause.“ Ich hatte nur den Gedanken dass das Ganze schon nicht so schlimm sei und von alleine wieder weggehen würde.
Zu Hause angekommen konnte ich mir nun nicht vorstellen wie ich ins Haus gelangen sollte. Ich konnte meine Beine nicht ohne stechende Schmerzen bewegen. Als wenn man jedes Mal ein Messer in den Rücken gerammt bekommen würde. Schließlich gelang es Jürgen und mir aber doch, ich musste ja ins Haus hinein. Konnte ja schlecht auf dem Hofplatz bleiben. Er ging rückwärts vor mir und ich stützte meine Hände in seine, so gelang es uns Schritt für Schritt ins Wohnzimmer zu kommen. Ich ließ mich auf das Sofa nieder, jeder Schritt war die Hölle. Jürgen rief dann sofort bei unserem Hausarzt an, es war kurz vor 13 Uhr und wie gesagt, Mittwoch. Der faxte sofort ein Rezept zur Apotheke nach Tarp und Jürgen düste los um die Medikamente abzuholen. Dort angekommen telefonierte der Apotheker gerade mit unserem Hausarzt und schloss die Apotheke noch mal auf um Jürgen die Medikamente auszuhändigen. An Arbeit war für Jürgen nicht zu denken und so nahm er sich diesen Tag Urlaub. Ich konnte mir ja selbst nicht helfen.Am Abend mussten wir dann aber leider doch noch den Notarzt holen, ich konnte mich keinen Zentimeter bewegen und auch die Schmerzen wurden nicht weniger, trotz der starken Schmerzmittel. Irgendwann musste ich aber ja mal aufs Klo und ins Bett. Wie sollte das nur gehen? Ich hatte echt Angst, dass es ein Bandscheibenvorfall sei und ich nun doch noch ins Krankenhaus müsste, aber zum Glück war es nur eine eingeklemmte Nervspitze, die nun sehr stark angeschwollen war, was auch die Schmerzen verursachte. Ich bekam sehr starke Schmerzmittel und musste das ganze 4 volle Tage ausliegen. Jürgen hat hier den gesamten Haushalt geschmissen. Daminas Spaziergänge und auch ihre und meine leibliche Versorgung hat er mit Bravour gemeistert. Was hätte ich nur ohne ihn gemacht?
Damina hat das Ganze gespürt. Ich, die sie ja sonst immer bespaße, lag nun danieder und konnte gar nichts mehr. Am ersten Nachmittag lag ich ja nun auf der Couch und versuchte mich ein wenig zu drehen. Durch die starken Schmerzen ging das Ganze natürlich nicht ohne Wehklagen und Tränen ab und Damina saß vor mir, ganz still, legte den Kopf zu Seite und sah mir bei meinen Versuchen zu. Als ich dann endlich, nach Stunden wie mir schien, eine andere Position eingenommen hatte, kam sie zu mir und leckte mir meine Tränen ab und immer wieder quer durch mein Gesicht. Dann legte sie sich zu mir und blieb dort liegen. Normalerweise will sie immer spielen und unterhalten werden. Doch diese 4 Tage hat sie wirklich gezeigt, dass sie sich auch in Geduld fassen kann. Sie hat gespürt, dass ich nicht so konnte wie sonst und mich einfach in Ruhe gelassen. Ein toller Hund!!!
Heute ist wieder alles gut und wir zwei waren gerade im Garten. Sie hat es sichtlich genossen, dass ich wieder Bälle schießen kann. Nun liegt sie in der Küche und schläft den Schlaf des Gerechten. Ich glaube, sie ist heilfroh, dass ich mich endlich wieder bewegen kann.
Jürgen und Damina sind durch den Vorfall näher zusammengerückt. So hat das Ganze auch noch seine Vorteile gehabt.
Neuigkeiten
vom 06.09.2007
Ich beschloss an diesem Vormittag: „ Ach, gehe ich mit Damina doch mal in die Fröruper Berge.“ Gedacht- getan! Damina in die Ladeluke des Autos hieven, mich auf den Fahrersitz und los ging es. Die Berge sind nur ca. 3 Autominuten von uns entfernt, aber den Weg dorthin zu Fuß würde Damina nicht schaffen. Dort angekommen sind wir beide dann ins Tal gegangen, da dort 2 kleine Seen liegen. Wir umrundeten erst einmal das Tal und kamen dann am Ende an den einen See. Dort badete Damina ein bisschen ihre Füße. Weiter als bis zum Bauch ist sie noch nie im Wasser gewesen und ich befürchte schon, dass sie einer von den Neufis ist, die das Wasser nicht so sehr mögen.
Ich
beschloss noch ein Runde durch das Tal zu wandern und Damina schien das freudig
mitzumachen. Was es da aber auch alles zu schnuppern gab und das alles auch noch
ohne Leine. Herrlich!! Freiheit für die Neufundländer!!!
Unterweg
begegneten wir keiner Menschenseele geschweige denn Hundeseele und so konnten
wir uns ganz und gar auf die Schnecken, das Gras und die Käfer konzentrieren.